Archiv für März, 2007
es ist vollbracht
nach einer Verschnaufpause ging es weiter und bis um 21.00 Uhr waren alle neun Welpen geboren:
4 Rüden und 5 Hündinnen, alle dunkelbraun, fast ohne Abzeichen

Zusammengerechnet wogen alle 3.500 g – das ist schon eine ganze Menge. Die Geburtsgewichte variierten von ca. 350 bis 420 g
eine neue Austreibung
während sie die ersten Welpen säugte, ging es nach einer etwas längeren Pause wieder los.
Es war ihr kaum etwas anzumerken, auf einmal erschien ein Köpfchen in der Eihülle und schon war sie am lecken und knabbern – im Nu war der Kopf frei.


Sie war dabei ganz ruhig und liess den Welpen mit den Wehen von selbst kommen.


mit der nächsten Wehe kam dann die Nachgeburt, und ehe man richtig hinschaut war diese schon verschwunden und sie war dabei den Wplen abzuznabeln.

Es sind nicht alle Fotos beim gleichen Welpen aufgenommen, da es doch sehr schnell geht.
es geht los . . .
Am frühen Sonntag-Nachmittag wurde sie auf einmal unruhig, wollte raus und rein und raus und in ihrer selbstgegrabenen Wurfhöhle unter dem Busch im Garten verschwinden. Da musste ich schon etwas energischer werden, dass sie, nachdem sie dort ihr Scharren abreagiert hatte, wieder aus dem Loch kam und drinnen ihr Wurflager bezog.
Kurz nach 15.00 Uhr kam dann der erste Welpe und gleich darauf der zweite.

Nr. 1 auf der Waage – gar nicht so einfach, einen zappelnden Welpen zu wiegen.
Es ging zügig weiter und um 17.00 Uhr waren es schon fünf.

es ist soweit
Etwa um 15.00 Uhr hat sie wieder ihr Wurflager im Haus bezogen und nicht viel später ist der erste Welpe da!
Um 20.35 ist gerade Nr. 9 angekommen – genaue Berichterstattung folgt in Kürze.
Hund oder Wolf?
Wieviel Wolf bzw. Wildhund steckt noch in unseren domestizierten Hunderassen?
Bei den Wachtelhunden nach meinen Beobachtungen jedenfalls noch eine ganze Menge!
Wir beobachten schon länger wie unter einem grossen Busch im Garten eine Kuhle entstanden ist, die immer grösser wird. In den letzten Tagen kam auch Uleika oft aus dieser Ecke, wenn man sie gerufen hat.
Wer die Bücher von Trumler gelesen hat, kennt seine Berichte, wie die Wildhunde statt in den Hütten lieber in selbstgegrabenen Erdhöhlen unter den Hütten geworfen haben. Auch das bei Trumler, Naaktgeboren und anderen Autoren beschriebene “zwanghafte” Scharren, könnte nach meiner Meinung ein Relikt aus früheren Zeiten sein und dem letzten Herrichten der Wurfhöhle dienen.
Da Uleika in der letzten Nacht mehrmals versucht hat, sich unter der Liege zu verkriechen und Scharrversuche startete, hab ich ihr diese Möglichkeit verbaut. Dafür bekommt sie aber einen Tisch über das Wurflager gestellt und mit Tüchern zugehängt als “Ersatzhöhle”. Allzu begeistert scheint sie allerdings nicht davon.
Während ich das Mittagessen zubereite, nascht sie noch etwas frisches Fleisch aus der Hand.
Auf einmal wird sie ganz unruhig, will raus, löst sich und steuert dann den Busch an. wir schicken sie aber zurück in ihr Wurflager, aber da will sie nicht bleiben und läuft in der Wohnung hin und her.
Nach einiger Zeit lasse ich sie dann doch noch mal nach draussen, wo sie zielstrebig unter dem Busch verschwindet. Bis ich die Kamera geholt habe, ist sie schon eifrig am scharren.

nach etwa 5 – 10 Min. hat sie ihre Arbeit beendet und macht es sich in der – vollkommen trockenen – Erdhöhle bequem.
Nun wird es doch Zeit, dass ich sie reinrufe und in ihr Wurflager schicke, denn jetzt kann es wirklich nicht mehr lange dauern.
63. Tag
Uleika ist fröhlich aufgewacht und verlangt ihr Frühstück, anschliessend macht sie einen Morgenspaziergang. Zum Glück wird das Wetter langsam besser.


62. Tag
Gegen Abend als es dunkel wird, zieht sie sich auf einmal in ihre Wurfmulde zurück.

Ich mache mich schon mal auf eine lange Nacht gefasst.
61. Tag
Uleika hat gut geschlafen, ich auf der alten Liege weniger.
Sie ist wieder mal unmöglich, ich darf nicht aus dem Haus gehen (dabei muss ich doch mal mit Carmina alleine üben, und auch noch mal vor dem Wochenende einkaufen)
Kaum sieht sie mich nicht mehr, rennt sie zum Fenster im Wintergarten – und zur Tür – und wieder zum Fenster – und ist ganz aufgeregt, obwohl doch ständig jemand bei ihr ist.
60. Tag
heute ist sie schon wieder ganz fidel, als wär nix gewesen, im Neuschnee herumspaziert.

Sie bellt jedesmal, wenn eine Dachlawine abgeht – wachsam! was ist das für ein fremdes Geräusch?

Da unser einziger beheizbarer Raum unsere “Wurstküche” (Schlacht- und Zerwirkraum) ist, wo noch ein alter Küchenherd steht, den man mit Holz heizen kann, stehen derzeit alle Zwischentüren offen, und Uleika verteilt sämtliche Dreckschuhe, die dort trockenen sollen, in der Wohnung .
Es scheint ihr also gut zu gehen, nach Werfen sieht das noch nicht aus.
59. Tag
Tagsüber ging es langsam aufwärts.
Jedesmal wenn sie was frisst, muss sie gleich nach draussen und sich lösen – da scheint kein Platz mehr zu sein.
Heute abend waren wir nochmal beim TA, da konnte sie aber wieder selber laufen – sogar die Treppe zur Praxis.. Nochmal Spritzen,
aber sonst geht es ihr soweit wieder gut.
Natürlich werde ich wieder – nun schon die dritte Nacht – bei ihr schlafen, auf der Liege in der Waschküche, da es hier durch unseren alten Herd nebenan wenigstens etwas überschlagen ist. Anders wäre das bei diesem Wintereinbruch jetzt nicht auszuhalten.
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